Einfache Zinsen berechnen
Berechne Zinsen auf das Anfangskapital ohne Verzinsung bereits entstandener Zinsen.
Von den Eingaben zum Ergebnis
- Anfangskapital: 10000 Geldeinheiten
- Jährlicher Zinssatz: 5 %
- Jahre: 10 Jahre
- Erwirtschaftete Zinsen: 5.000,00 Geldeinheiten
- Endsaldo: 15.000,00 Geldeinheiten
Dieses Beispiel verwendet die voreingestellten Werte. Wenn du die Eingaben änderst, wird das Ergebnis neu berechnet. Ein geteilter Link enthält deine Eingaben.
So funktioniert diese Berechnung
Einfache Zinsen entstehen stets auf derselben anfänglichen Kapitalbasis. Bereits errechnete Zinsen werden nicht zusätzlich verzinst. Der Rechner zeigt den Zinsertrag und den Endsaldo getrennt, damit du die beiden Größen nicht verwechselst.
Formel
Zinsen = Anfangskapital × (Jahreszins ÷ 100) × Jahre; Endsaldo = Anfangskapital + Zinsen
Rechenbeispiel
Mit Anfangskapital: 10000 Geldeinheiten, Jährlicher Zinssatz: 5 %, Jahre: 10 Jahre, erwirtschaftete zinsen ergibt sich 5.000,00 Geldeinheiten.
Jahreszins richtig einsetzen
Wandle den eingegebenen Prozentsatz in einen Dezimalfaktor um und multipliziere mit Anfangskapital und Jahren. Bei 1.000 Geldeinheiten, 5 % jährlich und drei Jahren ergeben sich 1.000 × 0,05 × 3 = 150 Zinsen. Der Endsaldo ist 1.150. Für jedes weitere Jahr kämen bei unveränderten Annahmen weitere 50 hinzu. Die Zinszunahme verläuft hier linear und nicht beschleunigt wie beim Zinseszins.
Zinsen und Endsaldo auseinanderhalten
Die erste Ausgabe zeigt nur den zusätzlichen Betrag aus der Verzinsung. Die zweite addiert diesen Betrag zum ursprünglich eingegebenen Kapital. Wenn du einen Zinsertrag mit einem vollständigen Kontostand vergleichst, entsteht leicht ein falscher Eindruck. Bei einem Zinssatz von null bleibt der Zinsertrag null und der Endsaldo entspricht dem Startbetrag. Ein negativer Zinssatz würde die Modellrechnung entsprechend verringern, sofern eine solche Eingabe zugelassen ist.
Wann das Modell passt
Einfache Verzinsung kann für Unterrichtsbeispiele und bestimmte Vertragskonstruktionen sinnvoll sein. Bei vielen Sparprodukten werden Zinsen jedoch wiederangelegt, und bei Krediten hängt der tatsächliche Zins oft vom jeweils offenen Saldo ab. Zahlungszeitpunkte, Gebühren, Steuern und Tageszählmethoden können abweichen. Prüfe deshalb im Vertrag, worauf der Zins berechnet wird und wann er anfällt. Eine tatsächliche Anlage oder ein Darlehen sollte nicht allein anhand dieser linearen Schätzung beurteilt werden.
Ergebnis prüfen und verantwortungsvoll teilen
Einfacher Zins wächst linear mit Kapital, Jahreszins und Dauer; bereits verdiente Zinsen werden in diesem Modell nicht erneut verzinst. Verdoppelst du bei sonst gleichen Eingaben die Dauer, verdoppelt sich der Zinsertrag. Eine tatsächlich abbezahlte Schuld hat dagegen einen sinkenden Saldo, sodass ihre gesamten Kreditkosten von dieser einfachen Schätzung abweichen können.
Diese Seite beantwortet die konkrete Frage: Schätze Zinsertrag und Endsaldo für ein Szenario mit einfacher Verzinsung. Wenn du einen Wert dokumentierst, notiere neben der Zahl auch die verwendeten Eingaben, ihre Einheiten und den Zeitpunkt der Berechnung. So können andere erkennen, ob das Ergebnis zu ihrer Situation passt. Ein abweichender Ausgangswert kann trotz derselben richtigen Formel eine andere Antwort erzeugen. Prüfe die Angaben deshalb vor jeder erneuten Verwendung.
Häufige Fragen
Was unterscheidet einfache Zinsen von Zinseszins?
Bei einfachen Zinsen bleibt die verzinste Basis gleich. Beim Zinseszins erhöhen gutgeschriebene Zinsen die Basis für spätere Perioden.
Ist der Zinsertrag bereits der Endsaldo?
Nein. Der Endsaldo besteht aus ursprünglichem Kapital plus errechneten Zinsen und wird separat ausgegeben.
Quellen und Referenzen
Eingaben
- Anfangskapital (Geldeinheiten)
- Jährlicher Zinssatz (%)
- Jahre (Jahre)